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Wenige Jahre später wurde der Wunsch nach einer Chororgel laut, nachdem St. Paul “die Konzertkirche” in Fürth geworden war. Damit wurde auch den Bedürfnissen der Fürther Orgeltage Rechnung getragen, welche in St. Paul ihren Ursprung hatten.
Am 12. November 1972 konnte die neue Chororgel, die ebenfalls durch die Orgelbaufirma C.F. Walcker erbaut wurde, im Hauptgottesdienst eingeweiht werden. Die Orgel spielte der damalige Landeskirchenmusikdirektor Professor Friedrich Högner aus München.
Die Disposition der Chororgel erstellte, wie bei der Hauptorgel, Hauptkonservator Dr. W. Super. Besonderheit ist, dass vom Spieltisch hinter dem Altar die gesamte Hauptorgel über Fernbedienung gespielt werden kann. Der Organist kann also auf zwei Orgeln gleichzeitig spielen. Der große technische, vor allem elektronische Aufwand, der für dieses “Verbundsystem” nötig war, wäre undenkbar gewesen, wenn nicht die Fürther Orgelfreunde einen Großteil der Kosten durch Spenden selbst aufgebracht hätten. Denn mit den vielen Verkabelungen und Kontakten kam das Werk immerhin auf 70 000 DM.
DISPOSITION DER CHORORGEL.
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